Corona im Jahre 1711 Tag der 12 Rosen

Die 13. Rose gehört in die Hände des einen der den Schlüssel zur Übergangswelt hat. Bisher wurde die 13. Rose immer der Äbtissin geschenkt. Diesmal jedoch gab Corona die 13. Rose Markgraf Cardisto. Sie wusste nicht wieso. Doch ihr Herz sprach zu ihr. Markgraf Cardisto küsste die Rose und fragte die Nonne nach ihrem Namen.

„Mein Name ist Corona und ich bin auf dem Weg zu meinem Kloster.“ antwortete sie.

Er bot ihr an sie zurück zu begleiten um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Dankend nahm die Novizin das Angebot an und folgte sichtlich verwirrt dem Reiter. Mehrmals drehte er sich zu ihr um und sie lächelten sich an. Nach vielen Stunden des Weges erreichten sie das Kloster. Der Reiter fragte die Novizin nach einem Wiedersehen.

Corona blickte in die strahlend blauen Augen des Ritters. Danach wanderte ihr Blick über den Rücken der Pferde und nach kurzer Zeit sah sie Ihn wieder in die Augen.

„Mein Herz wünscht sich nichts sehnlicher, aber es gibt jemanden in meinem Leben dem ich für immer zum Dank verpflichtet bin, jemand der über Leben und Tod entscheidet, diesem Einen bin ich versprochen!“

Danach trieb sie die Pferde an und fuhr durch das Tor in das Kloster. Der Markgraf Cardisto hat Corona nie wieder gesehen.